Die Wellenlänge

Die genaue Abstimmung der Wellenlängen des ausgesendeten Lichtspektrums ist wichtig, um das für die Behandlung entscheidende Zielchromophor zu treffen. Je größer die Wellenlänge ist, desto tiefer kann das Licht in das Gewebe eindringen. Diese physikalische Tatsache wirkt sich auf die Auswahl der richtigen Wellenlängen aus. Denn die Durchdringungstiefe der Wellenlängen muss ausreichen, um auch die tiefer liegenden Haarfollikel zu erreichen. Allerdings muss dieser Effekt der größeren Durchdringungstiefe genau beachtet werden, denn ein zu tiefes Eindringen der Wellen schmälert nicht nur den Behandlungserfolg, sondern lässt auch die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen steigen.

Weiterhin sollten die Wellenlängen die bestmögliche Absorption durch das Melanin ermöglichen und gleichzeitig die Absorption durch andere, “konkurrierende” Chromophoren – wie Hämoglobin und Wasser – möglichst ausschließen.

Das Epilux-System arbeitet daher sowohl mit einem 600 nm-Filter im unteren Spektralbereich, wodurch Wellenlängen unterhalb von 600 nm heraus gefiltert werden, als auch mit einem Wasserfilter von 950 nm im oberen Spektrum, der alle Wellenlängen über 950 nm absorbiert. Das von der Epilux ausgesendete Licht ist also für das Ziel der Haarentfernung auf einen Spektralbereich zwischen 600 nm und 950 nm begrenzt.

Mit Hilfe dieser zweifachen Filterung des Breitband-Spektrums erreicht man eine optimale Ausrichtung der Lichtenergie auf das Zielchromophor Melanin bei gleichzeitig maximal möglicher Ausschaltung einer unerwünschten Absorption durch andere Farbträger.
Dies bedeutet im Klartext, dass das IPL-Licht der Epilux dank dieser ausgeklügelten Technik ein maximales Behandlungsergebnis bei minimaler Gefahr von Nebenwirkungen erzielt.