Nadelepilation

verschiedene Verfahren zur Nadelepilation

Das Prinzip der Nadelepilation

Die Nadelepilation wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt und 1875 erstmals angewendet. Das Prinzip der Elektroepilation basiert auf der Anwendung des elektrischen Stroms zur Haarentfernung. Hierbei wird eine hauchdünne Nadel aus Stahl als Sonde in den Haarfollikel eingeführt. Die Stärke der Nadel ist abhängig von der Körperregion und der entsprechenden Haardicke. Pro Haarfollikel wird eine Sonde gesetzt. Auf diese Nadel wird nun ein leichter elektrischer Strom gelegt und direkt in den Haarfollikel geleitet. Die elektrische Energie zerstört den Haarfollikel und schädigt die umliegenden Haarwachstumszellen. In der Folge kann aus diesem Follikel kein Haar mehr nachwachsen.

Für die Naderlepilation haben sich drei verschiedene Verfahren heraus entwickelt: die Thermolyse, die Elektrolyse und die Blend-Methode.

Bei der Thermolyse erfolgt die Zerstörung des Haarfollikels letztlich durch Wärme, die in der Nadel erzeugt wird; das Elektrolyse-Verfahren baut auf dem Prinzip der richtigen Dosierung der elektrischen Energie auf, und die Blend-Methode verbindet beide Verfahren. Es hängt von der jeweiligen Situation, dem individuellen Schmerzempfinden des Patienten und der zu behandelnden Körperregion ab, welches Verfahren der Elektroepilation vom behandelnden Arzt favorisiert wird.

Die hauptsächlichen Nachteile der Nadelepilation sind vor allem die Langsamkeit des Verfahrens, da jeder Haarfollikel einzeln mit einer Nadel bestückt werden muss, und die Unsicherheit der Methode, weil beim Einführen der Sonde oft der Haarfollikel nicht genau getroffen werden kann.

Nadelepilation vs. IPL-Technologie

Der Vorteil der Nadelepilation liegt jedoch in ihrer Unabhängigkeit von der Haarfarbe des Patienten. Durch eine Elektroepilation können Haare jeder Farbe (schwarz, braun, blond, grau, weiß) dauerhaft entfernt werden, während die IPL-Technologie vor allem bei dunklen Haaren gut funktioniert.